Filmförderungsgesetz (FFG)
Bestätigung der strukturellen Aufgaben

Der VTFF begrüßt es, dass das Bundesverfassungsgericht 2014 die Rechtmäßigkeit des Fördersystems bestätigt hat und in dem Urteil die wirtschaftliche und strukturelle Komponente der Filmförderung hervorgehoben hat.


Schon lange fordert der VTFF eine stärkere Berücksichtigung der Infrastruktur, indem beispielsweise die Territorialisierung der Ausgaben so weit umgesetzt wird, wie es die EU-Richtlinien erlauben. Nur dann kommt die Förderung der nationalen Filmwirtschaft zugute. Hier hat die EU-Kinomitteilung 2013 erneut für Handlungsspielraum gesorgt. Auch der EU-Kommission gegenüber hat der VTFF die Position der Produktionsdienstleister vertreten.

Des weiteren wird es vom VTFF als positiv erachtet, dass die Aufgaben der FFA um Maßnahmen zur Förderung der Digitalisierung und der Zugänglichmachung des Filmerbes ergänzt wurden. In der FFA wurden die Mittel für die Bund-Länder-Branchen-Fonds zur Digitalisierung des Filmerbes bewilligt; jetzt fehlen nur noch die Freigaben der öffentlichen Hand, um ein langfristigeres größeres Programm zu entwickeln und umzusetzen.


Der VTFF ist im FFA Verwaltungsrat und in der Richtlinien- und EU-Kommission sowie im der Kommission für Innovations- und Strukturfragen vertreten. Außerdem kann er zwei Kandidaten für die Fördergremien Produktion und Verleih vorschlagen, die in der Wahl 2017 beide gewählt wurden.